Sechs interessante Fakten über Vanille

 

Woher kommen die Vanilleschoten? Die gelbe Vanilleblüte ist weltweit bekannt. Doch wie sieht die ganze Pflanze tatsächlich aus? Wussten Sie, dass die gelbliche Färbung in Vanille-Speisen nur synthetisch beigeführt ist? Hier finden Sie sechs interessante Fakten über Vanille, die Sie davor bestimmt noch nicht kannten.

 

Einzig essbare Frucht unter den Orchideen

Die Vanille trägt die einzige essbare Frucht aus der Familie der Orchideen. Dabei sind die Orchideen mit über 35.000 Arten die größte Familie blühender Pflanzen weltweit. Die Früchte werden getrocknet, bis sie, wie die uns bekannten Vanilleschoten aussehen. Bisher gibt es rund 150 verschiedene Vanillearten. Die bekannteste davon ist wohl die Gewürz-Vanille. Das ist die Sorte, die wir auf Grund ihres Aromas zum Backen oder Kochen verwenden.

 

Vanilleblüte blüht nur einmal im Jahr

Die beliebte Kletterorchidee macht das Bestäuben nicht besonders leicht. Einige Wochen lang ist für die Vanille Blütezeit. Jede Blüte blüht jedoch nur ein einziges Mal wenige Stunden am Vormittag. Und in dieser Zeit muss ein Plantagenarbeiter etwa 1000 Blüten bestäuben. Aus diesem Grund gehörte Vanille nach Safran zu den teuersten Gewürzen der Welt. Verantwortlich für das einmalige Aroma ist der Stoff Vanillin. Dieser verhindert auch die Schimmelbildung, weswegen Vanille Jahre lang haltbar ist.

 

Vanille hat angeblich eine aphrodisierende Wirkung

Die Vanille wurde anfangs vor allem wegen ihrem Duft angebaut. Experten schreiben ihr eine aphrodisierende Wirkung nach. Das ist auch ein Grund weshalb Vanille in vielen Parfums zu finden ist. Zudem hat der Vanillegeruch eine antidepressive Wirkung, weshalb er auch Verwendung in der Aromatherapie findet. Genauere Information über Aromatherapie mit Vanille finden Sie auf paradisi.de.

 

Vanilleprodukte sind nicht von Haus aus gelb

Alle hellgelben Milchprodukte mit dunklen Pünktchen, schmecken nach Vanille, zumindest verbindet der heutige Verbraucher diese Erscheinung damit. Doch tatsächlich sind Produkte mit Vanillin oder echter Vanille nicht von Natur aus gelb. Meist entsteht der Farbton durch beigeführte Lebensmittelfarbe. Andere klassische Vanille-Speisen sind deshalb oft gelb, weil sie viel Ei enthalten.

 

In den USA gibt es einen „Vanilla Ice Cream Day“

Vanille gehört zu den beliebtesten Geschmacksrichtungen weltweit. Unter den vielen Eissorten ist Vanille seit Jahren sogar der absolute Lieblingsgeschmack in den USA. Kein Wunder, dass die Amerikaner dem Vanilleeis einen Tag gewidmet haben. Am 23. Juli ist in den Vereinigten Staaten der „National Vanilla Ice Cream Day“.

 

Knoblauch ist die „Vanille des armen Mannes“

Als vor einigen Jahrhunderten Vanille für einen gewöhnlichen Bürger kaum bezahlbar war, bekam in manchen Gegenden Österreichs Knoblauch den Namen „Vanille des armen Mannes“. Das kommt daher, weil die unteren Schichten den damals entstandenen Vanillerostbraten nicht mit Vanille, sondern nur mit Knoblauch würzen konnten. Aus diesem Grund wird der Vanillerostbraten noch heute mit Knoblauch statt mit Vanille zubereitet. Und es ist noch immer ein Standardgericht der Wiener Rindfleischküche.

 

 

You may also like

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *